Seit mehr als fünfzehn Jahren dokumentiert er dort das Leben der Menschen, ihre Traditionen und ihre Herausforderungen. Seine Reportagen führten ihn in Flüchtlingslager in Afrika und Asien zu Überlebenden des Völkermords in Ruanda sowie in die vom Erdbeben 2016 gezeichneten Regionen Umbriens. Dabei stehen für ihn Respekt, Empathie und ein verantwortungsvoller Umgang mit den Menschen immer an erster Stelle. Erst wenn Vertrauen entstanden ist, hebt er die Kamera. Internationale Aufmerksamkeit erhielt seine Langzeitarbeit über Menschen mit Albinismus in Malawi. Daraus entstand das Buch Africa Bianca – Il mio viaggio in Malawi, das er Papst Franziskus persönlich überreichen durfte. Aus diesem Projekt entwickelte sich außerdem die Gründung des ersten italienischen Vereins zur Unterstützung von Menschen mit Albinismus in Afrika. Neben seiner dokumentarischen Arbeit ist Alfonso seit vielen Jahren Mitglied der Fotoagentur ClickAlps, wo er Fotoreisen und Workshops für Reise- und Landschaftsfotografie leitet. Seine Fotografien wurden unter anderem von National Geographic sowie zahlreichen internationalen Medien veröffentlicht. Er vertrat Umbrien auf der Expo 2015 in Mailand mit einer Fotoausstellung, die später weltweit gezeigt wurde, und wurde mehrfach bei internationalen Fotowettbewerben ausgezeichnet. Besonders prägend war für ihn der persönliche Austausch mit Fotografen wie Sebastião Salgado. Auf seinen Fotoreisen möchte Alfonso nicht nur fotografisches Wissen vermitteln. Sein Ziel ist es, den Blick für Licht, Menschen und Geschichten zu schärfen und seine Teilnehmer dabei zu unterstützen, Bilder zu schaffen, die berühren und lange in Erinnerung bleiben.


























