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Alfonso Della Corte

"I photograph people and places the same way.
Because to me, they are the same thing: both tell a story."


1974 in Sa­ler­no ge­bo­ren, ent­deck­te Alfonso Della Corte die Fo­to­gra­fie be­reits in sei­ner frü­hen Kind­heit. Schon da­mals fas­zi­nier­ten ihn Men­schen und Land­schaf­ten – zwei Mo­ti­ve, die er bis heu­te nicht von­ein­an­der trennt. Nach sei­ner Ju­gend in Süd­ita­lien zog er nach Um­brien, das heu­te seine Hei­mat ist. Sei­ne Ka­me­ra führ­te ihn auf Rei ­sen rund um die Welt und brach­te ihn mit Men­schen, Kul­tu­ren und Land­schaf­ten in Be­rüh­rung, die sei­nen fo­to­gra­fi­schen Blick nach­hal­tig präg­ten. Mit den Jah­ren wur­de ihm klar, dass die Fo­to­gra­fie weit mehr als eine Lei­den­schaft ist – sie ist sei­ne Be­ru­fung. Be­son­ders Af­ri­ka wur­de zum Mit­tel­punkt sei­ner Ar­beit.

Seit mehr als fünf­zehn Jah­ren do­ku­men­tiert er dort das Le­ben der Men­schen, ihre Tra­di­tio­nen und ihre He­raus­for­de­run­gen. Sei­ne Re­por­ta­gen führ­ten ihn in Flücht­lings­la­ger in Af­ri­ka und Asien zu Über­le­ben­den des Völ­ker­mords in Ruan­da so­wie in die vom Erd­be­ben 2016 ge­zeich­ne­ten Re­gio­nen Um­briens. Da­bei ste­hen für ihn Res­pekt, Em­pa­thie und ein ver­ant­wor­tungs­vol­ler Um­gang mit den Men­schen im­mer an er­ster Stel­le. Erst wenn Ver­trau­en ent­stan­den ist, hebt er die Ka­me­ra. In­ter­na­tio­na­le Auf­merk­sam­keit er­hielt sei­ne Lang­zeit­ar­beit über Men­schen mit Albi­nis­mus in Ma­la­wi. Da­raus ent­stand das Buch Africa Bianca – Il mio viaggio in Malawi, das er Papst Franzis­kus per­sön­lich über­rei­chen durf­te. Aus die­sem Pro­jekt ent­wi­ckel­te sich außer­dem die Grün­dung des er­sten ita­lie­ni­schen Ver­eins zur Un­ter­stüt­zung von Men­schen mit Al­bi­nis­mus in Afrika. Neben seiner dokumentarischen Arbeit ist Alfonso seit vielen Jahren Mitglied der Fo­to­agen­tur Click­Alps, wo er Fo­to­rei­sen und Work­shops für Rei­se- und Land­schafts­fo­to­gra­fie leit­et. Sei­ne Fo­to­gra­fien wur­den un­ter an­de­rem von Na­tio­nal Geo­gra­phic so­wie zahl­rei­chen inter­na­tio­na­len Me­dien ver­öf­fent­licht. Er ver­trat Um­brien auf der Expo 2015 in Mai­land mit einer Fo­to­aus­stel­lung, die spä­ter welt­weit ge­zeigt wur­de, und wur­de mehr­fach bei in­ter­na­tio­na­len Fo­to­wett­be­wer­ben aus­ge­zeich­net. Be­son­ders prä­gend war für ihn der per­sön­liche Aus­tausch mit Fo­to­gra­fen wie Sebastião Salgado. Auf seinen Fo­to­rei­sen möch­te Alfonso nicht nur fo­to­gra­fi­sches Wis­sen ver­mit­teln. Sein Ziel ist es, den Blick für Licht, Men­schen und Ge­schich­ten zu schär­fen und sei­ne Teil­neh­mer da­bei zu un­ter­stüt­zen, Bil­der zu schaf­fen, die be­rüh­ren und lan­ge in Erin­ne­rung blei­ben.


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Indien / Holi Festival
09.03. - 18.03.2027

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