Fotoreise Nord-Vietnam
Landschaftsfotografie
Nordvietnam – zwischen nebelverhangenen Bergwelten, Reisterrassen & kultureller Vielfalt
Geheimnisvolle Täler & imposante Bergpanoramen / Smaragdgrüne Reisterrassen im magischen Morgenlicht / Farbenprächtige Märkte & authentische Begegnungen / Traditionelle Dörfer & kunstvolle Trachten / Streetfotografie in den quirligen Gassen Hanois
Individuelle Fotoreise mit exklusiven & landestypischen Unterkünften
Entdecken Sie mit uns den faszinierenden Norden Vietnams – eine Region von überwältigender landschaftlicher Schönheit, lebendigen Traditionen und außergewöhnlichem fotografischem Reichtum.
Im sanften Morgenlicht entfalten leuchtende Reisterrassen, zerklüftete Bergketten und nebelverhangene Täler ihre ganz besondere Magie. Kurvenreiche Gebirgspässe führen uns zu abgelegenen Dörfern und beeindruckenden Aussichtspunkten, an denen sich immer neue Perspektiven auf die ursprüngliche Bergwelt eröffnen.
Unsere Kameras begleiten uns zu farbenprächtigen Märkten, durch traditionelle Siedlungen und zu persönlichen Begegnungen mit den ethnischen Gemeinschaften Nordvietnams. Kunstvoll verzierte Trachten, authentische Alltagsszenen und eindrucksvolle Landschaftspanoramen erzählen von der kulturellen Vielfalt dieser einzigartigen Region. Einen spannenden Kontrast bildet Hanoi: In den verwinkelten Gassen der Altstadt treffen dampfende Garküchen, geschäftige Händler und zahllose Motorroller aufeinander – eine lebendige Kulisse für ausdrucksstarke Streetfotografie.
Der international renommierte Fotograf & Coach Roberto Sysa Moiola begleitet Sie auf dieser besonderen Reise und gibt Ihnen wertvolle Impulse, um Ihren fotografischen Blick zu schärfen und Ihre Bildsprache gezielt weiterzuentwickeln. Ob ambitionierte Einsteiger oder erfahrene Fotograf – Nordvietnam bietet Ihnen unzählige Gelegenheiten, berührende Augenblicke festzuhalten und mit außergewöhnlichen Bildern und bleibenden Erinnerungen nach Hause zurückzukehren.
Wir befinden uns aktuell noch in der Planung dieser Reise. Weitere Details werden zeitnah bekannt gegeben.
Bitte senden Sie uns gern eine Nachricht über das Kontaktformular, wenn Sie sich bereits jetzt über diese Reise informieren möchten!
Fotografische Highlights
- Spektakuläre Berglandschaften, leuchtende Reisterrassen und nebelverhangene Täler mit Fotomotiven im Überfluss
- Der majestätische Bản-Giốc-Wasserfall – eines der eindrucksvollsten Naturmotive Südostasiens
- Luxuriöse Kreuzfahrt durch die märchenhafte Inselwelt der weltbekannten Hạ-Long-Bucht – ein unvergessliches Erlebnis im UNESCO-Weltnaturerbe
- Atemberaubende Roadtrips über die kurvenreichen Gebirgspässe des legendären Hà-Giang-Loops
- Magische Foto-Sessions zum Sonnenaufgang und Sonnenuntergang in Nordvietnams grandiosen Karstlandschaften
- Farbenfrohe Märkte, ursprüngliche Bergdörfer und authentische Begegnungen mit den ethnischen Gemeinschaften
- Unzählige Möglichkeiten für ausdrucksstarke Landschafts-, Drohnen Porträt- und Streetfotografie
- Individuelles Coaching und professionelle fotografische Betreuung direkt an den ausgewählten Foto-Spots
- Exklusive Fotoreise in kleiner Gruppe
Zielgruppe
Die Fotoreise in den Norden Vietnams ist perfekt geeignet für Einsteiger und Fortgeschrittene der Fotografie – grundsätzlich jedoch für Alle, die sich in der Landschafts- und Naturfotografie weiterentwickeln möchten. Aufgrund der kleinen Gruppengröße haben wir die Möglichkeit, gezielt auf die individuellen Bedürfnisse der Teilnehmer einzugehen.
Wir geben Ihnen einen guten Überblick über die wichtigsten Themen der Landschaftsfotografie. Eine kurzweilige Mischung aus Theorie und Praxis bringt Sie schnell vom "Knipsen" zum kreativen fotografieren in der Natur. Für tolle fotografische Ergebnisse wäre es sicher vorteilhaft, wenn Ihnen die wichtigsten Einstellungen an Ihrer Kamera (Belichtungszeit, Blende, ISO) nicht mehr völlig fremd sind. Ansonsten können Sie sich auch gern im "free-style" ausprobieren ;-)
Diese Fotoreise stellt keine hohen körperlichen Anforderungen. Sie sollten jedoch entsprechend fit sein, um an Wanderungen auf den lokalen Wanderwegen oder Spaziergängen teilzunehmen. Vereinzelte Foto-Locations können unter Umständen bergauf Laufen beinhalten.
Was erwartet Sie?
- Basics und Besonderheiten in der Natur- und Landschaftsfotografie
- Sensibilisierung für mögliche Motive in der Natur
- Grundlagen des kreativen Bildaufbaus, Einsatz von Bildausschnitt und Umgebung als gestalterisches Mittel
- Der richtige Umgang mit Polarisations-, Grau- und Grauverlaufsfiltern
- Gestalterische Effekte Langzeitbelichtungen zur Goldenen und Blauen Stunde
- Einsatz von Zoom-Objektiven und Festbrennweiten; Perspektive in Abhängigkeit von Brennweite und Standort
- Die ‚richtige‘ Belichtung finden und die Wirkung von Blende, Belichtungszeit und ISO erlernen
- Die richtige Location - eine falsche gibt es nicht!
- Kleiner Exkurs in die Bildbearbeitung
- Viele Gespräche rund um die Fotografie in einer netten Gruppe Gleichgesinnter
Preis & Leistungen
Fotoreise "Nord-Vietnam"
Internationaler Top Fotograf & Coach: Roberto Sysa Moiola
12 Tage / 11 Nächte ab Hanoi, Vietnam
Mind. 6 / Max. 8 Teilnehmer
Bei Interesse freuen wir uns auf Ihre Anfrage!
Im Preis inbegriffen:
- Englisch/Italienisch-sprachige professionelle Workshopleitung
- Englisch-sprachiger lokaler Guide
- 12 Tage / 11 ÜN im Doppelzimmer
- Unterkünfte & Mahlzeiten: in Planung
- Transfer ab/vom internationalen Flughafen Hanoi in bequemen Vans bzw. Bussen
- Teilnehmerzahl: mind. 6 bis maximal 8
- Alle Ausflüge gemäß der Ausschreibung; das Wetter gibt uns oft den Tagesablauf vor; ggf. wird dieser vor Ort den Gegebenheiten angepaßt
- Limitierte Teilnehmerzahl: max. 8 Personen (Mindeststeilnehmerzahl von 6 Personen muss bis 4 Wochen vor Kursbeginn erreicht sein)
- Reisepreissicherungsschein nach deutschem Reiserecht (§§651r und 651w BGB)
Nicht im Preis inbegriffen:
- Individuelle Anreise-/Abreise an/von Hanoi (Vietnam)
- Nicht genannte Mahlzeiten und Getränke
- Persönliche Ausgaben, Trinkgelder, Eintrittsgelder (für alle Orte, die nicht Teil des Reiseprogramms sind)
- Reiserücktrittsversicherung, Reiseunfall-Versicherung, SOS-Rückreiseversicherung
Reiseprogramm
Tag 1: Ankunft & Begrüßung in Hanoi / Auftakt in Nordvietnams Bergwelt - Cao Bằng
Willkommen in Vietnam. Nach Ihrer Ankunft am internationalen Flughafen Nội Bài werden Sie von unserem Coaching Team empfangen. Noch am Morgen verlassen wir den Großraum Hanoi und fahren im privaten Mini-Bus nach Cao Bằng. Für die rund siebenstündige Etappe nehmen wir uns bewusst Zeit: Mit jedem Kilometer gestaltet sich die Landschaft ländlicher, die Besiedlung lockerer und das Relief markanter. Unsere Fahrt ist damit weit mehr als ein Transfer – sie ist zugleich ein abwechslungsreicher Roadtrip durch die eindrucksvolle Bergwelt Nord-Vietnams. Am späten Nachmittag erreichen wir – abhängig von Flugzeit, Verkehr und Straßenverhältnissen – die Region um Phong Nam. Das breite Tal mit seinen Flussarmen, Reisflächen und steil aufragenden Karstbergen vermittelt einen ersten Eindruck von den Landschaften, die uns in den kommenden Tagen begleiten werden. Wenn es der zeitliche Ablauf erlaubt, beziehen wir zunächst kurz unsere Zimmer und fahren anschließend direkt zu unserem ersten Foto-Spot.

Zum Auftakt unserer fotografischen Reise erwartet uns in Phong Nam eine stimmungsvolle erste Foto-Session. Im warmen Seitenlicht des Sonnenuntergangs heben sich die Bergrücken eindrucksvoll voneinander ab, während Fluss und Felder einen ruhigen Vordergrund bilden. Dabei erkunden wir die unterschiedlichen Gestaltungsmöglichkeiten von Weitwinkel- und Teleobjektiv – vom weitläufigen Panorama bis zur verdichteten Staffelung der Bergketten. Mit den ersten Aufnahmen im Gepäck kehren wir zum Hotel zurück und lassen den Anreisetag gemeinsam ausklingen.
Tag 2: Sonnenaufgang im Ngọc-Côn-Tal / Abendsession am majestätischen Bản Giốc Wasserfall
Heute heißt es früh Aufstehen! Noch vor der Blauen Stunde machen wir uns auf den Weg in das stille Ngọc-Côn-Tal, wo sich der Quây-Sơn-Fluss zwischen Reisfeldern, kleinen Dörfern und steilen Kalksteinbergen hindurchschlängelt. Wir wandern hinauf zu einem Aussichtspunkt über den stillen Tälern, wo uns die geheimnisvolle Ruhe der Nacht umfängt. Noch ruht die Bergwelt Nord-Vietnams unsichtbar in der Dunkelheit und wartet darauf, vom ersten Licht des Morgens enthüllt zu werden. Die besondere Magie dieses Ortes liegt in seiner beeindruckenden Weite und Tiefe. Je nach Wetter ziehen sanfte Nebelbänder durch die Täler, während sich Bergrücken und Felder langsam aus der Dunkelheit lösen. Mit jedem Moment verändert sich die Szenerie: Einzelne Lichtinseln leuchten auf, Konturen treten hervor und verschwinden wieder im Dunst. Wir genießen die stille Atmosphäre des erwachenden Morgens und halten jene flüchtigen Augenblicke fest, in denen Licht, Nebel und Landschaft zu einem faszinierenden Gesamtbild verschmelzen. Nach dieser eindrucksvollen Morgensession kehren wir erfüllt von den Erlebnissen zurück und nehmen uns die Zeit für ein stärkendes Frühstück und etwas Erholung.

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Später erwartet uns mit dem Bản-Giốc einer der größten Wasserfälle der Welt. Gespeist vom Quây-Sơn-Fluss stürzen seine Wassermassen über mehrere breite Kaskaden genau an der Grenze zwischen Vietnam und China hinab. Zugleich befinden wir uns inmitten des UNESCO Global Geoparks Non Nước Cao Bằng, dessen spektakuläre Karstlandschaft von Kalksteinbergen, Höhlen sowie unter- und oberirdischen Flüssen geprägt wird. Schon aus der Ferne ist das gewaltige Rauschen der Wassermassen zu hören, die sich über mehrere Stufen in die Tiefe ergießen. Umgeben von üppigem Grün entfaltet sich eine überwältigende Szenerie voller Kraft, Bewegung und natürlicher Schönheit. Wir lassen die besondere Atmosphäre auf uns wirken und entdecken neben dem majestätischen Gesamtbild auch stille Details, überraschende Seitenblicke und immer neue Perspektiven. Bis zum sanften Abendlicht bleiben wir an diesem faszinierenden Ort und halten seine einzigartige Stimmung in unseren Bildern fest.

Tag 3: Morgenzauber über den Hügeln von Ba Quang / Wasserfall-Abend-Shooting am Bản Giốc
Auch heute klingelt unser Wecker schon sehr früh, denn wir brechen bereits gegen 04:30 Uhr am Morgen zu den Hügeln von Ba Quang auf. Die sanft geschwungenen, von weiten Grasflächen überzogenen Höhenzüge gehören zu den ungewöhnlichsten Landschaften der Provinz Cao Bằng. Mit Erreichen unseres Aussichtspunktes, liegt diese stille Bergwelt noch geheimnisvoll vor uns. Nach und nach verändert sich der Himmel, erste Konturen werden sichtbar und Nebelschleier ziehen lautlos durch die Täler. Für einen Augenblick fügt sich die Szenerie zu einem vollkommenen Postkartenmotiv zusammen – und doch lässt das wechselnde Zusammenspiel von Licht, Nebel und Landschaft Ba Quang immer wieder neu erscheinen. Wir nehmen uns Zeit, die Ursprünglichkeit und Abgeschiedenheit dieses besonderen Ortes zu genießen. Licht, Wolken und Landschaft verschmelzen zu immer neuen Stimmungen, während sich die sanften Hügelketten bis zum Horizont staffeln. Nach diesem eindrucksvollen Tagesbeginn kehren wir zum Hotel zurück, wo uns ein spätes Frühstück und eine erholsame Pause erwarten.

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Am Nachmittag zieht es uns erneut zum Bản-Giốc-Wasserfall - schon das mächtige Rauschen weckt unsere Vorfreude auf das Wiedersehen mit diesem außergewöhnlichen Naturwunder. Heute zeigt sich der Wasserfall vielleicht in einer ganz anderen Stimmung: Das Licht fällt weicher, die Wasseroberfläche schimmert in neuen Farben und kleine Szenen am Ufer beleben die gewaltige Kulisse. Wir lassen uns noch einmal von einem der eindrucksvollsten Naturerlebnisse Nord-Vietnams inspirieren und entdecken Perspektiven, die uns am Vortag verborgen geblieben sind. So entsteht eine persönliche Bildserie, die nicht nur die Größe dieses berühmten Motivs, sondern auch unsere eigenen Empfindungen an diesem einzigartigen Grenzort erzählt.
Tag 4: Stille Momente am Quây-Sơn-Fluss / Tradition in Bần Yên Nhân / Panorama-Fahrt nach Hanoi
Noch einmal beginnt unser Tag in der stillen Tallandschaft von Phong Nam. Im ersten Licht des Morgens gleiten Fischer mit ihren Booten über den Quây-Sơn-Fluss, der sich nahe der chinesischen Grenze zwischen Reisfeldern, Dörfern und steilen Kalksteinbergen hindurchschlängelt. Über dem ruhigen Wasser liegen zarte Nebelschleier, während sich Boote, Netze und Bergsilhouetten in der glatten Oberfläche spiegeln. Es sind leise, beinahe zeitlose Szenen, die vom ursprünglichen Leben in einer der abgeschiedensten Regionen Nordvietnams erzählen. Behutsam halten wir die wiederkehrenden Bewegungen der Fischer und jene flüchtigen Augenblicke fest, in denen Mensch, Landschaft und Morgenlicht zu einem harmonischen Bild verschmelzen. Der Quây-Sơn-Fluss begleitet die Grenzlandschaft von Cao Bằng über rund 89 Kilometer und speist später den berühmten Bản-Giốc-Wasserfall. Nach dieser stimmungsvollen letzten Foto-Session in den Bergen kehren wir zum Hotel zurück. Beim Frühstück lassen wir die Erlebnisse des Morgens nachklingen, bevor wir gegen 9.00 Uhr unsere Weiterreise nach Hanoi antreten. Die etwa siebenstündige Fahrt führt uns aus der abgeschiedenen Bergwelt Cao Bằngs hinab in die weiten Ebenen des Deltas des Roten Flusses – ein abwechslungsreicher Roadtrip, auf dem sich Landschaft und Lebensrhythmus mit jedem Kilometer spürbar verändern.

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Unterwegs besuchen wir Bần Yên Nhân, eines der traditionsreichsten Handwerksdörfer Nordvietnams. Seit Jahrhunderten wird hier die berühmte fermentierte Sojasauce Tương Bần hergestellt, die zu den bekanntesten kulinarischen Spezialitäten des Landes zählt. In den Höfen stehen große Tonkrüge in der Sonne, warme Gold- und Brauntöne bestimmen das Bild, und geschickte Hände führen Arbeitsschritte aus, deren Wissen über Generationen weitergegeben wurde. Wir tauchen in diese lebendige Genusskultur ein und erzählen mit unseren Bildern von den Menschen, ihrer Geduld und einem traditionsreichen Handwerk, das bis heute eng mit dem Leben im Delta des Roten Flusses verbunden ist. Am Abend erreichen wir Hanoi. Nach der Ruhe der Berge empfängt uns die vietnamesische Hauptstadt mit ihrem pulsierenden Leben, ihren zahllosen Motorrollern und einem faszinierenden Wechselspiel aus Tradition und Moderne. Mit vielen Eindrücken und Bildern im Gepäck beziehen wir unser Hotel und lassen diesen ereignisreichen Reisetag ausklingen.

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Tag 5: Roadtrip nach Mù Cang Chải / Sonnenuntergang über fotogenen Reisterrassen
Noch vor Sonnenaufgang verlassen wir Hanoi und machen uns auf den Weg nach Mù Cang Chải. Hinter der weiten Ebene des Roten Flusses beginnt sich die Landschaft eindrucksvoll zu verändern: Die Straßen schlängeln sich durch immer engere Täler, bewaldete Berghänge rücken näher zusammen und mächtige Gipfel bestimmen zunehmend das Panorama. Aus der Fahrt entwickelt sich eine abwechslungsreiche Entdeckungsreise, die uns Schritt für Schritt tiefer in die faszinierende Bergwelt Nord-Vietnams führt. Unterwegs lassen wir uns von den Stimmungen am Wegesrand überraschen und halten dort an, wo Licht, Landschaft und Alltag besondere Augenblicke entstehen lassen. Unser Ziel ist es, die berühmte Terrassenregion rechtzeitig im warmen Abendlicht zu erleben. Mù Cang Chải liegt am Fuße des Hoàng-Liên-Sơn-Gebirges, in dem sich mit dem Fansipan auch der höchste Berg Vietnams und ganz Indochinas erhebt. Die Region zählt zu den spektakulärsten Reisterrassenlandschaften Südostasiens. Über viele Generationen haben vor allem die Hmong die steilen Berghänge in zahllose, kunstvoll geschwungene Felder verwandelt. Im Spätsommer und frühen Herbst leuchten sie – abhängig vom Stand der Ernte – in einem faszinierenden Mosaik aus sattem Grün, warmem Gold und erdigen Brauntönen. Wie riesige Höhenlinien schmiegen sich die Terrassen an die Berge und formen eine Kulturlandschaft von überwältigender Schönheit.

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Sobald wir Mù Cang Chải erreichen, erwartet uns zum Sonnenuntergang die erste Begegnung mit diesem weltberühmten Landschaftskunstwerk. Das tief stehende Licht wandert über die Hänge, lässt einzelne Felder aufleuchten und zeichnet lange Schatten entlang der geschwungenen Terrassen. Kleine Häuser, schmale Wege und Menschen bei der Arbeit wirken beinahe winzig inmitten dieser gewaltigen Berglandschaft und lassen ihre Dimensionen erst richtig spürbar werden. Wir nehmen uns Zeit, die besondere Atmosphäre dieses Ortes auf uns wirken zu lassen und unseren eigenen Blick auf die Landschaft zu finden. Mal fasziniert uns die schier grenzenlose Weite, mal sind es die feinen Linien und abstrakten Muster der Felder. Während das letzte Licht langsam hinter den Bergen verschwindet, halten wir jene flüchtigen Augenblicke fest, in denen Natur, jahrhundertealte Kultur und menschliche Gestaltungskraft zu einem unvergesslichen Gesamtbild verschmelzen.
Tag 6: Sunrise über den Reisterrassen von Kim Nọi / Goldene Stunde über Sáng Nhù
Auch am sechsten Tag unserer Reise wachen wir schon lange vor Sonnenaufgang auf, um unseren Foto-Spot in Kim Nọi rechtzeitig zu erreichen. Noch ruht die Bergwelt still im Dunkel der Nacht, bevor das erste Licht ihre Konturen langsam zum Leben erweckt. Zarte Nebelschleier ziehen über die Reisfelder, Rauch steigt aus einzelnen Häusern auf und auf schmalen Wegen beginnen die ersten Menschen ihren Tag. Zwischen offenen Terrassenflächen, kleinen Siedlungen und bewaldeten Höhenzügen entstehen Bilder, die weit mehr erzählen als die Schönheit der Landschaft: Sie geben Einblick in den Alltag der Menschen, die diese steilen Berghänge seit Generationen bewirtschaften. Wir nehmen uns Zeit für die leisen Momente – für eine einzelne Gestalt zwischen den Feldern, einen gewundenen Pfad oder das warme Morgenlicht, das die Terrassen allmählich zum Leuchten bringt.

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Nach dem Frühstück und einer erholsamen Pause steht am Nachmittag die Begegnung mit H’mong-Familien im Mittelpunkt. Wir erleben, wie aus Mais in traditioneller Handarbeit Mehl hergestellt wird – ein alltäglicher Vorgang, der eng mit dem Leben in den abgelegenen Bergregionen verbunden ist. Rhythmische Bewegungen, erfahrene Hände und einfache Werkzeuge erzählen von überliefertem Wissen, Geduld und Gemeinschaft. Behutsam und mit Respekt halten wir die Arbeit, persönliche Porträts und kleine Details fest. So entsteht eine lebendige Bildergeschichte, die nicht nur einen Arbeitsprozess zeigt, sondern vor allem von den Menschen und ihrer tiefen Verbundenheit mit dieser außergewöhnlichen Kulturlandschaft erzählt. Am späten Nachmittag zieht es uns zu den Reisterrassen von Sáng Nhù. Hoch über dem Ort Mù Cang Chải breiten sich die Felder in weiten, hufeisenförmigen Schwüngen über die Berghänge aus. Tief unten schlängelt sich der Nam-Kim-Bach durch das Tal und lässt die gewaltigen Dimensionen der Landschaft erahnen. Die Terrassen von Mù Cang Chải zählen zu den eindrucksvollsten von Menschen geschaffenen Kulturlandschaften Asiens – kunstvolle Höhenlinien, die von Generationen der H’mong in die Berge gezeichnet wurden.

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Zur späteren Stunde, wenn die Sonne tiefer sinkt, wandert goldenes Licht über die gestaffelten Felder. Einzelne Terrassen beginnen zu leuchten, während andere bereits im Schatten versinken – ein faszinierendes Spiel, das die Landschaft mit jedem Augenblick verändert. Wir bleiben, bis die letzten warmen Farben verblassen und die Dämmerung Ruhe über das Tal legt. In den kühlen Tönen des Abends zeigt sich Sáng Nhù noch einmal von einer ganz anderen, beinahe entrückten Seite – ein stimmungsvoller Abschluss dieses erlebnisreichen Tages.
Tag 7: Die berühmte Mâm Xôi-Himbeer-Formation / Ursprüngliche Terrassenwelten von Lao Chải & Hú Trù Lình
Noch vor dem ersten Licht machen wir uns auf den Weg nach Mâm Xôi, zur berühmten „Himbeer“-Formation von Mù Cang Chải. Hoch über dem Tal schmiegen sich die nahezu kreisförmigen Reisterrassen wie kunstvoll gezeichnete Höhenlinien um einen steilen Hügel. Generationen von H’mong-Bauern haben diese außergewöhnliche Kulturlandschaft mit einfachsten Mitteln geschaffen und selbst die abschüssigen Hänge für den Reisanbau nutzbar gemacht. Heute zählt Mâm Xôi zu den bekanntesten und eindrucksvollsten Fotomotiven Nord-Vietnams. In der Stille des frühen Morgens warten wir gespannt darauf, wie das erste Licht die Terrassen langsam aus der Dunkelheit hervorholt. Schatten wandern über die geschwungenen Stufen, einzelne Felder beginnen zu leuchten und mit jedem Augenblick verändert sich die Landschaft. Neben dem überwältigenden Gesamtbild entdecken wir auch die leisen Geschichten dieses Ortes: Menschen auf schmalen Pfaden, feine Farbwechsel zwischen den Feldern und kleine Details, die von der mühevollen Bewirtschaftung der steilen Berghänge erzählen. So entstehen ganz persönliche Bilder eines Motivs, das längst zu einem Wahrzeichen von Mù Cang Chải geworden ist.

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Nach dem Frühstück bleibt Zeit, die besondere Morgenstimmung nachwirken zu lassen und neue Kraft für den Nachmittag zu schöpfen. Später erkunden wir die abgelegeneren Terrassenlandschaften von Lao Chải und Hú Trù Lình. Fernab der bekanntesten Aussichtspunkte erleben wir Mù Cang Chải von einer ursprünglicheren Seite: Kleine Häuser liegen verstreut zwischen den Feldern, schmale Wege ziehen sich über die Hänge und immer wieder begegnen uns Szenen aus dem täglichen Leben der Bergbevölkerung. Wenn das Abendlicht über die Ausläufer des Hoàng-Liên-Sơn-Gebirges wandert, entfaltet die Landschaft noch einmal ihre ganze Schönheit. Goldene Lichtinseln gleiten über die gewaltigen Terrassenflächen, während andere Hänge bereits im Schatten versinken. Wir lassen uns von den wechselnden Stimmungen leiten und halten neben der eindrucksvollen Weite auch jene stillen Momente fest, in denen sich Mensch, Natur und jahrhundertealte Kulturlandschaft miteinander verbinden.

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Tag 8: Morgenstimmung über Lao Chải / Weiterreise nach Long Cốc / Abend-Session über sattgrünen Teehügeln
Noch einmal begrüßen wir den Tag inmitten der eindrucksvollen Reisterrassen von Lao Chải. Im sanften Morgenlicht ziehen sich die kunstvoll geformten Felder wie endlose Höhenlinien über die steilen Berghänge. Inzwischen sind uns die Formen und Stimmungen dieser außergewöhnlichen Kulturlandschaft vertraut – und doch hält der Morgen neue Überraschungen bereit. Vielleicht fällt das Licht heute auf einen bislang verborgenen Hang, Nebelschleier ziehen durch das Tal oder Menschen bei der Feldarbeit verleihen der weiten Szenerie einen stillen, erzählerischen Moment. Wir genießen diese letzte Begegnung mit den Terrassen von Mù Cang Chải und halten jene Bilder fest, die unsere persönliche Serie vollenden. Nach der Morgensession kehren wir zum Hotel zurück, frühstücken und verabschieden uns gegen 10.00 Uhr von einer der spektakulärsten Reisterrassenlandschaften Vietnams. Vor uns liegt eine längere, abwechslungsreiche Fahrt nach Long Cốc. Unterwegs erleben wir einen faszinierenden landschaftlichen Wandel: Die schroffen Ausläufer des Hoàng-Liên-Sơn-Gebirges treten allmählich zurück, die Täler öffnen sich und aus steilen Reisfeldern werden sanft geschwungene Teehügel. Während der Fahrt bleibt Zeit, die Erlebnisse der vergangenen Tage nachklingen zu lassen und sich auf eine völlig neue Bilderwelt einzustimmen.

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Am späten Nachmittag erreichen wir Long Cốc in der Provinz Phú Thọ. Hunderte dicht mit Teesträuchern bewachsene Hügel ziehen sich hier wie ein grünes Meer bis zum Horizont. Wegen ihrer rundlichen Formen und ihrer außergewöhnlichen Staffelung wird die Landschaft poetisch auch als „Hạ-Long-Bucht des Mittelgebirges“ bezeichnet. Mit rund 677 Hektar Teehügellandschaft gilt Long Cốc als eines der schönsten Teeanbaugebiete Vietnams. Von einem erhöhten Aussichtspunkt erleben wir, wie das warme Abendlicht über die weichen Konturen wandert. Die Hügel scheinen wie grüne Inseln aus der Landschaft aufzutauchen, während geschwungene Wege, einzelne Bäume und kleine Gebäude der gewaltigen Szenerie Tiefe und Maßstab verleihen. Mit jedem Augenblick verändern sich Farben und Schatten, bis die letzten Lichtstrahlen über den Teeplantagen verblassen. Wir bleiben bis in die Dämmerung und lassen diesen eindrucksvollen Wechsel von den goldenen Reisterrassen zu den sattgrünen Teehügeln in aller Ruhe auf uns wirken, bevor wir unser Hotel beziehen.
Tag 9: Epische Motive in Long Cốc / Farbenfrohe Räucherstäbchen in Quảng Phú Cầu / Ankunft an der Hạ-Long-Bucht
An unserem neunten Reisetag fahren wir noch vor Tagesanbruch hinauf zu einem Aussichtspunkt über den Teehügeln von Long Cốc. In der Dunkelheit liegt die Landschaft noch verborgen und geheimnisvoll vor uns. Häufig sammelt sich zwischen den Hügeln feuchter Morgennebel, aus dem die rundlichen Kuppen wie unzählige grüne Inseln emporragen. Ob sich dieses Naturschauspiel heute zeigt, entscheidet allein das Wetter – und gerade diese Ungewissheit erfüllt den frühen Morgen mit besonderer Spannung. Mit dem ersten Licht treten nach und nach einzelne Konturen hervor. Sanfte Sonnenstrahlen gleiten über die dicht bepflanzten Hänge, Nebelschleier öffnen und schließen den Blick, und die Landschaft verändert beinahe minütlich ihr Gesicht. Hunderte Teehügel breiten sich hier wie ein grünes Meer aus; wegen ihrer außergewöhnlichen Form und Staffelung wird Long Cốc poetisch auch als „Hạ-Long-Bucht des Mittelgebirges“ bezeichnet. Wir genießen die stille Magie dieses Morgens und halten jene flüchtigen Augenblicke fest, in denen Licht, Nebel und Landschaft zu einem fast unwirklichen Gesamtbild verschmelzen. Anschließend kehren wir zum Frühstück zurück, bevor wir Long Cốc gegen 10.00 Uhr verlassen.

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Auf unserem Weg nach Hạ Long erwartet uns mit Quảng Phú Cầu ein faszinierender Einblick in die traditionsreiche Handwerkskultur Nord-Vietnams. Das Dorf vor den Toren Hanois ist für die Herstellung von Räucherstäbchen bekannt. In Höfen und auf freien Flächen liegen unzählige Bündel leuchtend roter, gelber und violetter Stäbchen wie riesige Blütenfächer zum Trocknen aus. Ihre intensiven Farben und grafischen Formen schaffen eine beinahe surreale Szenerie. Doch es sind vor allem die Menschen, die diesem Ort seine Seele verleihen: geschickte Hände, vertraute Bewegungen und ein über Generationen weitergegebenes Wissen. Aus Mustern, Porträts und stillen Alltagsszenen entsteht eine lebendige Bildergeschichte über eines der fotogensten Handwerksdörfer Vietnams. Sollte der Besuch heute aus organisatorischen Gründen nicht möglich sein, ist ein Ersatztermin auf der Rückfahrt an Tag 11 vorgesehen. Anschließend setzen wir unsere Reise nach Hạ Long fort. Am Abend erreichen wir die Küste und damit das Tor zu einer der berühmtesten Naturlandschaften Asiens. Die Hạ-Long-Bucht und der benachbarte Cát-Bà-Archipel bilden mit 1.133 Inseln und Felsen eine der weltweit bedeutendsten Landschaften aus vom Meer umspültem Turmkarst. Die UNESCO zählt dieses außergewöhnliche Naturensemble zum Welterbe. Nach den grünen Wellen der Teehügel und dem Farbenmeer von Quảng Phú Cầu kündigen die ersten Kalksteinfelsen am Horizont eine vollkommen neue Bilderwelt an. Mit großer Vorfreude beziehen wir unser Hotel und stimmen uns auf die kommenden Erlebnisse in der sagenumwobenen Hạ-Long-Bucht ein.
Tag 10: Leinen los - Mit dem exklusiven Kreuzfahrtschiff durch das UNESCO-Welterbe Hạ-Long-Bucht
Nach einem entspannten Vormittag verlassen wir gegen 11.00 Uhr unser Hotel und fahren zum Hafen von Tuần Châu. Dort gehen wir an Bord der eleganten Indochine Premium Halong und beziehen unsere Kabinen. Während wir beim Mittagessen die ersten Stunden auf dem Wasser genießen, gleitet das Schiff langsam hinein in eine der berühmtesten Naturlandschaften Asiens. Immer neue Kalksteininseln tauchen am Horizont auf und scheinen wie gewaltige steinerne Skulpturen aus dem smaragdgrünen Meer emporzuwachsen. Auf unserer Fahrt passieren wir markante Felsformationen wie den „Incense Burner“ und die berühmten „Kissing Rocks“, die zu den Wahrzeichen der Hạ-Long-Bucht zählen. Am Nachmittag erreichen wir die Luồn-Höhle. Mit einem traditionellen Sampan oder im Kajak gleiten wir durch einen niedrigen Felsbogen hinein in eine geschützte Lagune. Steile, dicht bewachsene Kalksteinwände umschließen das stille Wasser und schaffen eine beinahe verwunschene Atmosphäre. Fernab des großen Schiffes erleben wir die Bucht aus unmittelbarer Nähe: Felsen spiegeln sich auf der Wasseroberfläche, kleine Boote ziehen lautlos vorüber und hinter jeder Biegung eröffnen sich neue Perspektiven. Anschließend besuchen wir die eindrucksvolle Sửng-Sốt-Höhle, deren Name treffend mit „Höhle der Überraschungen“ übersetzt wird. Sie gehört zu den größten und schönsten Grotten der Hạ-Long-Bucht. Hinter einem schmalen Eingang öffnen sich gewaltige Kammern mit bizarren Tropfsteinformationen, hohen Decken und geheimnisvoll beleuchteten Felswelten. Jeder Schritt führt tiefer hinein in ein unterirdisches Reich, das über Jahrmillionen durch Wasser und Kalkstein geformt wurde.

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Am späten Nachmittag nimmt unser Schiff Kurs auf den Ankerplatz. Nun breitet sich die ganze Magie der zum UNESCO-Welterbe gehörenden Hạ-Long-Bucht vor uns aus. In dieser außergewöhnlichen Meereslandschaft erheben sich Hunderte steile Kalksteininseln aus dem Golf von Tonkin und bilden eines der eindrucksvollsten Turmkarstgebiete der Erde. Im warmen Abendlicht staffeln sich die Felsen zu immer feineren Silhouetten, während Boote über das ruhige Wasser gleiten und die Bucht die Farben des Himmels widerspiegelt. Wir genießen diesen besonderen Augenblick und halten die stille Schönheit der Landschaft bis zum letzten Licht fest. Zurück an Bord lassen wir den Tag entspannt ausklingen. Eine Einführung in die kunstvolle Obst- und Gemüseschnitzerei gibt Einblick in eine besondere vietnamesische Tradition, bevor uns das Abendessen erwartet. Wer möchte, versucht sich später noch im Tintenfischangeln. Umgeben von den dunklen Silhouetten der Kalksteininseln verbringen wir die Nacht an Bord – mitten in einer der spektakulärsten Meereslandschaften der Welt.
Tag 11: Blaue Stunde in der Hạ-Long-Bucht / Panoramablick von der Titov-Insel / Abschiedsabend in Hanoi
Der Morgen an Bord der Indochine Premium Halong empfängt uns inmitten der märchenhaften Inselwelt der Hạ-Long-Bucht. Noch liegt die Bucht im sanften Zwielicht des anbrechenden Tages. Wir treten hinaus auf das Deck und atmen die kühle, salzige Morgenluft, während das Schiff beinahe lautlos auf dem stillen Wasser ruht. Ein zarter Dunst schwebt über der Bucht, aus der die unzähligen Kalksteinfelsen wie geheimnisvolle Schatten einer versunkenen Welt emporragen. Langsam beginnt der Himmel zu leuchten. Mit jeder Minute zeichnen sich neue Konturen ab, erste Farben spiegeln sich auf dem Wasser und die nächtliche Stille weicht dem behutsamen Erwachen eines neuen Tages. Es ist einer jener seltenen Augenblicke, in denen die Zeit stillzustehen scheint und wir die märchenhafte Schönheit der Hạ-Long-Bucht mit allen Sinnen erleben. Wer möchte, begrüßt den Morgen bei sanften Tai-Chi-Bewegungen auf dem Sonnendeck – umgeben von der eindrucksvollen Kulisse eines der außergewöhnlichsten Turmkarstgebiete der Erde.
Nach einem leckeren Frühstück setzen wir zur Titov-Insel über. Ihr heller Sandstrand liegt eingebettet zwischen steilen, dicht bewachsenen Kalksteinfelsen. Wer den Aufstieg zum Aussichtspunkt unternimmt, wird mit einem der berühmtesten Panoramablicke der Hạ-Long-Bucht belohnt. Von oben öffnet sich die ganze Weite dieses UNESCO-Welterbes: Bewaldete Felsinseln staffeln sich bis zum Horizont, Schiffe ziehen zwischen ihnen hindurch und das smaragdgrüne Wasser verbindet die einzelnen Formationen zu einem gewaltigen Landschaftsgemälde. Es ist ein Anblick wie von einer Postkarte – und zugleich ein bewegender letzter Höhepunkt unserer Reise durch diese einzigartige Meereslandschaft. Während des anschließenden Brunchs nimmt unser Schiff langsam Kurs auf Tuần Châu. Noch einmal gleiten die markanten Karstfelsen an uns vorüber, bevor wir gegen Mittag von Bord gehen.

Der Abschied von der Bucht fällt nicht leicht: Zu eindrucksvoll waren die stillen Lagunen, geheimnisvollen Höhlen und bizarren Felsformationen, die über Millionen von Jahren durch die Kräfte von Wasser und Wind geschaffen wurden. Anschließend fahren wir im privaten Bus zurück nach Hanoi. Sollte der Besuch des Räucherstäbchendorfes Quảng Phú Cầu zuvor nicht möglich gewesen sein, kann er – abhängig von Zeit und örtlichen Bedingungen – heute nachgeholt werden. In Hanoi beziehen wir erneut das Flower Garden Hotel. Am letzten Abend lassen wir unsere außergewöhnliche Reise gemeinsam ausklingen. Hinter uns liegen einige der spektakulärsten Landschaften Nordvietnams: mächtige Wasserfälle, nebelverhangene Täler, goldene Reisterrassen, sanft geschwungene Teehügel und die weltberühmte Inselwelt der Hạ-Long-Bucht. Bei einem gemeinsamen Rückblick werden aus den vielen Bildern noch einmal Geschichten, Begegnungen und persönliche Erinnerungen – ein stimmungsvoller Abschluss einer Reise voller unvergesslicher Augenblicke.
Tag 12: Abschied von Hanoi / Heimreise mit unvergesslichen Erinnerungen im Gepäck
Heute heißt es Abschied nehmen von Vietnam – von eindrucksvollen Landschaften, intensiven Begegnungen und unvergesslichen Augenblicken. Nach einem ruhigen Frühstück bleibt Zeit, die letzten Bilder zu sichern, die Ausrüstung sorgfältig zu verstauen und persönliche Gegenstände zu kontrollieren. Der private Transfer zum internationalen Flughafen Nội Bài richtet sich nach Ihren individuellen Flugzeiten.
Im Ihrem Gepäck befinden sich nun weit mehr als Fotografien: Erinnerungen an eindrucksvolle Landschaften, intensive Begegnungen und unvergessliche Augenblicke. Aus besonderen Motiven sind persönliche Bildgeschichten entstanden – und aus dieser Fotoreise eine Erfahrung, die noch lange in uns nachwirken wird. Wir wünschen Ihnen eine angenehme Heimreise. Und wer weiß – vielleicht führt Sie Ihr nächstes gemeinsames Foto-Abenteuer mit Brockmann Photo & Travel schon bald wieder in eine faszinierende Region dieser Welt. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen!
Hinweis: Wir behalten uns vor, das genaue Tages-Programm ggf. kurzfristig vor Ort anzupassen, um auf die jeweiligen Wetter und Lichtverhältnisse eingehen zu können.
Unterkünfte
Abenteuer, Exotik & Genuss pur
Wir befinden uns derzeit noch in der detaillierten Planung der Unterkünfte. Diese werden rechtzeitig bekannt gegeben.
Bei der Auswahl der Unterkünfte steht stets die Nähe zu den besten fotografischen Spots im Hinblick auf möglichst kurze Transferzeiten im Vordergrund. Ein komfortabler Standard ist ohnehin immer gewährleistet. In Orten, an denen die Auswahl vielfältiger ist, wird Unterkünften einer höheren Kategorie immer Vorrang eingeräumt.
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