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Fotoreise Nord-Vietnam

Landschaftsfotografie


Nordvietnam – zwischen nebelverhangenen Bergwelten, Reisterrassen & kultureller Vielfalt

Geheimnisvolle Täler & imposante Bergpanoramen / Smaragdgrüne Reisterrassen im magischen Morgenlicht / Farbenprächtige Märkte & authentische Begegnungen / Traditionelle Dörfer & kunstvolle Trachten / Streetfotografie in den quirligen Gassen Hanois

Individuelle Fotoreise mit exklusiven & landestypischen Unterkünften

    Entdecken Sie mit uns den faszinierenden Norden Vietnams – eine Region von überwältigender landschaftlicher Schönheit, lebendigen Traditionen und außergewöhnlichem fotografischem Reichtum.

    Im sanften Morgenlicht entfalten leuchtende Reisterrassen, zerklüftete Bergketten und nebelverhangene Täler ihre ganz besondere Magie. Kurvenreiche Gebirgspässe führen uns zu abgelegenen Dörfern und beeindruckenden Aussichtspunkten, an denen sich immer neue Perspektiven auf die ursprüngliche Bergwelt eröffnen.

    Unsere Kameras begleiten uns zu farbenprächtigen Märkten, durch traditionelle Siedlungen und zu persönlichen Begegnungen mit den ethnischen Gemeinschaften Nordvietnams. Kunstvoll verzierte Trachten, authentische Alltagsszenen und eindrucksvolle Landschaftspanoramen erzählen von der kulturellen Vielfalt dieser einzigartigen Region. Einen spannenden Kontrast bildet Hanoi: In den verwinkelten Gassen der Altstadt treffen dampfende Garküchen, geschäftige Händler und zahllose Motorroller aufeinander – eine lebendige Kulisse für ausdrucksstarke Streetfotografie.

    Der international renommierte Fotograf & Coach Roberto Sysa Moiola begleitet Sie auf dieser besonderen Reise und gibt Ihnen wertvolle Impulse, um Ihren fotografischen Blick zu schärfen und Ihre Bildsprache gezielt weiterzuentwickeln. Ob ambitionierte Einsteiger oder erfahrene Fotograf – Nordvietnam bietet Ihnen unzählige Gelegenheiten, berührende Augenblicke festzuhalten und mit außergewöhnlichen Bildern und bleibenden Erinnerungen nach Hause zurückzukehren.


    Wir befinden uns aktuell noch in der Planung dieser Reise. Weitere Details werden zeitnah bekannt gegeben.
    Bitte senden Sie uns gern eine Nachricht über das Kontaktformular, wenn Sie sich bereits jetzt über diese Reise informieren möchten!


    Fotografische Highlights

    • Spektakuläre Berglandschaften, leuchtende Reisterrassen und nebelverhangene Täler mit Fotomotiven im Überfluss
    • Der majestätische Bản-Giốc-Wasserfall – eines der eindrucksvollsten Naturmotive Südostasiens
    • Luxuriöse Kreuzfahrt durch die märchenhafte Inselwelt der weltbekannten Hạ-Long-Bucht – ein unvergessliches Erlebnis im UNESCO-Weltnaturerbe
    • Atemberaubende Roadtrips über die kurvenreichen Gebirgspässe des legendären Hà-Giang-Loops
    • Magische Foto-Sessions zum Sonnenaufgang und Sonnenuntergang in Nordvietnams grandiosen Karstlandschaften
    • Farbenfrohe Märkte, ursprüngliche Bergdörfer und authentische Begegnungen mit den ethnischen Gemeinschaften
    • Unzählige Möglichkeiten für ausdrucksstarke Landschafts-, Drohnen Porträt- und Streetfotografie
    • Individuelles Coaching und professionelle fotografische Betreuung direkt an den ausgewählten Foto-Spots
    • Exklusive Fotoreise in kleiner Gruppe

    Zielgruppe

    Die Fotoreise in den Norden Vietnams ist perfekt geeignet für Einsteiger und Fortgeschrittene der Fotografie – grundsätzlich jedoch für Alle, die sich in der Landschafts- und Naturfotografie weiterentwickeln möchten. Aufgrund der kleinen Gruppengröße haben wir die Möglichkeit, gezielt auf die individuellen Bedürfnisse der Teilnehmer einzugehen.

    Wir geben Ihnen einen guten Überblick über die wichtigsten Themen der Landschaftsfotografie. Eine kurzweilige Mischung aus Theorie und Praxis bringt Sie schnell vom "Knipsen" zum kreativen fotografieren in der Natur. Für tolle fotografische Ergebnisse wäre es sicher vorteilhaft, wenn Ihnen die wichtigsten Einstellungen an Ihrer Kamera (Belichtungszeit, Blende, ISO) nicht mehr völlig fremd sind. Ansonsten können Sie sich auch gern im "free-style" ausprobieren ;-)

    Diese Fotoreise stellt keine hohen körperlichen Anforderungen. Sie sollten jedoch entsprechend fit sein, um an Wanderungen auf den lokalen Wanderwegen oder Spaziergängen teilzunehmen. Vereinzelte Foto-Locations können unter Umständen bergauf Laufen beinhalten.

    Was erwartet Sie?

    • Basics und Besonderheiten in der Natur- und Landschaftsfotografie
    • Sensibilisierung für mögliche Motive in der Natur
    • Grundlagen des kreativen Bildaufbaus, Einsatz von Bildausschnitt und Umgebung als gestalterisches Mittel
    • Der richtige Umgang mit Polarisations-, Grau- und Grauverlaufsfiltern
    • Gestalterische Effekte Langzeitbelichtungen zur Goldenen und Blauen Stunde
    • Einsatz von Zoom-Objektiven und Festbrennweiten; Perspektive in Abhängigkeit von Brennweite und Standort
    • Die ‚richtige‘ Belichtung finden und die Wirkung von Blende, Belichtungszeit und ISO erlernen
    • Die richtige Location - eine falsche gibt es nicht!
    • Kleiner Exkurs in die Bildbearbeitung
    • Viele Gespräche rund um die Fotografie in einer netten Gruppe Gleichgesinnter

    Preis & Leistungen


    Fotoreise "Nord-Vietnam"

    Internationaler Top Fotograf & Coach: Roberto Sysa Moiola
    11 Tage / 10 Nächte ab Hanoi, Vietnam
    Mind. 6 / Max. 8 Teilnehmer

    Bei Interesse freuen wir uns auf Ihre Anfrage!

    Im Preis inbegriffen:

    • Englisch/Italienisch-sprachige professionelle Workshopleitung
    • Englisch-sprachiger lokaler Guide
    • 11 Tage / 10 ÜN im Doppelzimmer
    • Unterkünfte & Mahlzeiten: in Planung
    • Transfer ab/vom internationalen Flughafen Hanoi in bequemen Vans bzw. Bussen
    • Teilnehmerzahl: mind. 6 bis maximal 8
    • Alle Ausflüge gemäß der Ausschreibung; das Wetter gibt uns oft den Tagesablauf vor; ggf. wird dieser vor Ort den Gegebenheiten angepaßt
    • Limitierte Teilnehmerzahl: max. 8 Personen (Mindeststeilnehmerzahl von 6 Personen muss bis 4 Wochen vor Kursbeginn erreicht sein)
    • Reisepreissicherungsschein nach deutschem Reiserecht (§§651r und 651w BGB)

    Nicht im Preis inbegriffen:

    • Individuelle Anreise-/Abreise an/von Hanoi (Vietnam)
    • Nicht genannte Mahlzeiten und Getränke
    • Persönliche Ausgaben, Trinkgelder, Eintrittsgelder (für alle Orte, die nicht Teil des Reiseprogramms sind)
    • Reiserücktrittsversicherung, Reiseunfall-Versicherung, SOS-Rückreiseversicherung

    Reiseprogramm


    Tag 1: Ankunft & Begrüßung in Hanoi / Traditionsreiche Handwerkskunst im Delta des Roten Flusses

    Willkommen in Vietnam – einem Land voller Farben, lebendiger Traditionen und faszinierender Geschichten. Nach Ihrer Ankunft am internationalen Flughafen Nội Bài am frühen Morgen werden Sie von unserem Coaching-Team herzlich empfangen. Gemeinsam verlassen wir den Großraum Hanoi und tauchen in das Delta des Roten Flusses ein. Es ist eines der beiden großen, fruchtbaren Flussdeltas Vietnams und zugleich eine der geschichtsträchtigsten Kulturlandschaften des Landes: Hier liegen die Ursprünge der vietnamesischen Zivilisation, und bis heute gilt die Region als Wiege jahrtausendealter Kultur- und Handwerkstraditionen. Unser erstes fotografisches Ziel ist Bần Yên Nhân. Hier entsteht Tương Bần, eine der berühmtesten kulinarischen Spezialitäten Nordvietnams. Bereits seit dem ausgehenden 19. Jahrhundert wird die fermentierte Sojasauce nach traditionellen Rezepturen hergestellt; einst soll die besondere Delikatesse sogar dem kaiserlichen Hof vorbehalten gewesen sein. In den Innenhöfen reihen sich große Tonkrüge aneinander, in denen die Sauce über Monate in der Sonne reift. Warme Gold-, Ocker- und Brauntöne prägen die Szenerie, während erfahrene Hände vertrauten Arbeitsabläufen folgen, die über Generationen weitergegeben wurden. Für uns eröffnen sich außergewöhnliche Möglichkeiten, eines der traditionsreichsten Handwerke der Region, charaktervolle Porträts und stimmungsvolle Details fotografisch festzuhalten.

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    Anschließend führt uns unsere Reise nach Thủ Sỹ, einem der bemerkenswertesten noch erhaltenen Handwerksdörfer im Delta des Roten Flusses. Seit mehr als 200 Jahren werden hier kunstvolle Fischreusen aus Bambus gefertigt – eine der ältesten bis heute gepflegten Flechttraditionen der Region. Aus unzähligen feinen Bambusstreben entstehen in sorgfältiger Handarbeit filigrane Formen und faszinierende grafische Strukturen. Flinke Hände, konzentrierte Gesichter und stille Szenen des dörflichen Alltags erzählen von außergewöhnlichem handwerklichem Können und einem kulturellen Erbe, das trotz moderner Fangmethoden bis heute lebendig geblieben ist. Ideale Voraussetzungen für ausdrucksstarke Porträts, außergewöhnliche Detailaufnahmen und authentische Bildgeschichten. Am Abend kehren wir nach Hanoi zurück, beziehen unser Hotel und lassen die ersten Eindrücke unserer Fotoreise in entspannter Atmosphäre nachwirken. Ein abwechslungsreicher Auftakt voller Begegnungen, Farben und jahrhundertealter Geschichten liegt hinter uns – und vermittelt bereits einen ersten Vorgeschmack auf die außergewöhnliche fotografische Vielfalt Nordvietnams.


    Tag 2: Entdeckungsreise nach Cao Bằng / Sonnenuntergang im Phong Nam Tal

    Nach dem Frühstück verlassen wir Hanoi im privaten Minibus und brechen in den äußersten Nordosten Vietnams auf. Rund sieben Stunden führt uns unsere Reise nach Cao Bằng – in eine der ursprünglichsten und geologisch faszinierendsten Regionen des Landes. Mit jedem Kilometer wird die Landschaft ländlicher, die Besiedlung lockerer und das Relief eindrucksvoller. Reisfelder und kleine Dörfer weichen zunehmend bewaldeten Höhenzügen, tief eingeschnittenen Tälern und mächtigen Kalksteinformationen. Die Fahrt ist dabei weit mehr als ein Transfer: Sie wird zu einer abwechslungsreichen Entdeckungsreise durch die Bergwelt Nordvietnams, bei der wir überall dort innehalten, wo besondere Begegnungen, reizvolle Landschaften oder außergewöhnliche Lichtstimmungen unsere fotografische Aufmerksamkeit wecken. Unser Ziel liegt im UNESCO Global Geopark Non Nước Cao Bằng, einer rund 3.000 Quadratkilometer umfassenden Landschaft, deren Gesteinsschichten von mehr als 500 Millionen Jahren Erdgeschichte erzählen. Bis zu 90 Prozent der Region werden von Bergen geprägt; insbesondere im Osten begegnen uns einige der eindrucksvollsten tropischen Karstformationen Vietnams – mit schroffen Kalksteintürmen, geheimnisvollen Höhlen, unterirdischen Flüssen und abgeschiedenen Tälern.

    Am späten Nachmittag erreichen wir das Phong Nam Tal, eine der malerischsten Tallandschaften der Provinz Cao Bằng. Entlang des ruhig dahinfließenden Quây Sơn Flusses breiten sich Reisfelder und kleine Dörfer aus, eingerahmt von steil aufragenden Karstbergen, die sich wie gewaltige natürliche Mauern über dem Tal erheben. Von einem hoch gelegenen Aussichtspunkt eröffnet sich uns ein grandioser Blick über diese beinahe unwirkliche Szenerie. Im warmen Licht des Sonnenuntergangs beginnen die Bergrücken zu leuchten und staffeln sich in immer feineren Ebenen bis zum Horizont. Der Fluss windet sich als ruhige Linie durch die Felder, während lange Schatten die Formen der Landschaft modellieren und einzelne Dörfer im letzten Licht des Tages aufscheinen. Wir widmen uns sowohl weitläufigen Panoramen als auch verdichteten Tele-Aufnahmen, mit denen sich die faszinierende Tiefe und Vielschichtigkeit dieser außergewöhnlichen Karstlandschaft besonders eindrucksvoll herausarbeiten lässt. Nach unserer ersten großen Landschafts-Session fahren wir weiter nach Trùng Khánh, beziehen unser Hotel und lassen einen erlebnisreichen Tag inmitten einer der spektakulärsten Bergregionen Nordvietnams ausklingen.


    Tag 3: Sonnenaufgang im Ngọc Côn Tal / Abendsession am majestätischen Bản Giốc Wasserfall

    Heute heißt es früh aufstehen: Noch in der Dunkelheit verlassen wir unser Hotel und fahren hinein in das Ngọc-Côn-Tal, eine der ursprünglichsten Tallandschaften im UNESCO Global Geopark Non Nước Cao Bằng. Hier windet sich der Quây-Sơn-Fluss zwischen leuchtenden Reisfeldern, kleinen Dörfern und steil aufragenden Kalksteinbergen hindurch. Eine etwa 20-minütige Wanderung über felsiges Gelände führt uns hinauf zu unserem Aussichtspunkt, von dem sich ein eindrucksvoller Blick über die weite Karstlandschaft eröffnet. Während das Tal noch im bläulichen Licht der Morgendämmerung liegt, warten wir auf jenen Augenblick, in dem die Landschaft langsam zum Leben erwacht. Je nach Wetter ziehen zarte Nebelbänder durch die Niederungen, einzelne Bergkuppen tauchen aus dem Dunst auf und die ersten Sonnenstrahlen beginnen, die Reisfelder und Bergrücken zu modellieren. Mit jeder Minute entstehen neue Stimmungen und Perspektiven – ein faszinierendes Wechselspiel aus Licht, Nebel und Landschaft, das uns unzählige Möglichkeiten für atmosphärische Weitwinkelaufnahmen und verdichtete Tele-Kompositionen eröffnet.

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    Nach unserer morgendlichen Foto-Session kehren wir zum Hotel zurück, genießen ein ausgiebiges Frühstück und gönnen uns eine wohlverdiente Pause. Am Nachmittag erwartet uns mit dem Bản-Giốc-Wasserfall einer der spektakulärsten landschaftlichen Höhepunkte Nordvietnams. Gespeist vom Quây-Sơn-Fluss stürzen seine gewaltigen Wassermassen über mehrere breite, nahezu 300 Meter umfassende Kaskaden unmittelbar an der Grenze zwischen Vietnam und China in die Tiefe. Damit zählt Bản Giốc nicht nur zu den größten Wasserfällen Asiens, sondern auch zu den eindrucksvollsten grenzüberschreitenden Wasserfällen der Welt.

    Inmitten der bizarren Kalksteinlandschaft des UNESCO Global Geoparks Non Nước Cao Bằng entfaltet sich ein Panorama von beinahe überwältigender Schönheit. Dichte Vegetation rahmt die weiß schäumenden Kaskaden ein, feiner Sprühnebel schwebt über dem Fluss und die umliegenden Karstberge bilden eine monumentale Kulisse. Wir widmen uns sowohl dem imposanten Panorama als auch stillen Details, grafischen Strukturen und ungewöhnlichen Seitenperspektiven. Mit längeren Belichtungszeiten lassen wir das Wasser weich über die Felsen fließen, während kürzere Verschlusszeiten seine ungebändigte Kraft sichtbar machen. Bis in das sanfte Abendlicht hinein nutzen wir die unterschiedlichen Perspektiven und Lichtstimmungen an diesem außergewöhnlichen Naturwunder. Wenn die letzten Sonnenstrahlen die Felsen und Kaskaden in warmes Licht tauchen, endet ein intensiver Fototag, der uns von der stillen Magie eines erwachenden Karsttals zu einem der mächtigsten Wasserfälle Südostasiens geführt hat.

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    Tag 4: Morgenzauber über den Hügeln von Ba Quáng / Sonnenuntergang in Phong Nam

    Auch heute klingelt unser Wecker schon sehr früh, denn wir brechen bereits gegen 04:00 Uhr am Morgen zu den Hügeln von Ba Quang auf - eine der ungewöhnlichsten Landschaften der Provinz Cao Bằng. Eingebettet in den UNESCO Global Geopark Non Nước Cao Bằng erstrecken sich nahezu baumlose Graslandschaften, deren sanfte Hügel zwischen Mai und Oktober von einem endlosen grünen Teppich bedeckt sind. Nach einem kurzen Fußweg erreichen wir unseren Aussichtspunkt, während die Hügel noch im tiefen Dunkel der Nacht ruhen. Langsam zeichnet sich am Horizont das erste Licht ab. Konturen treten hervor, Nebelschleier gleiten durch die Senken und die sanften Höhenzüge staffeln sich in immer feineren Linien bis zu den umliegenden Bergen. Sobald die ersten Sonnenstrahlen über die Grasflächen wandern, entstehen faszinierende Licht- und Schattenspiele, die der Landschaft eine beinahe grafische Wirkung verleihen. Wir experimentieren mit klaren Linien, minimalistischen Kompositionen und verdichteten Landschaftsausschnitten. Weitwinkelaufnahmen vermitteln die grenzenlose Weite dieser stillen Hügellandschaft, während längere Brennweiten einzelne Bergrücken, Nebelbänder und Lichtinseln aus der Szenerie herauslösen. Mit etwas Glück schweben Wolken und Nebel zwischen den Hügeln und verwandeln Ba Quáng für kurze Zeit in ein geheimnisvolles Meer aus Licht und weichen Formen. Nach dieser intensiven Morgen-Session kehren wir zu unserem Hotel zurück. Bei einem späten Frühstück lassen wir die ersten Bilder und Erlebnisse des Tages nachwirken und genießen anschließend eine wohlverdiente Pause.

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    Am Nachmittag rückt das ursprüngliche Landleben Nordvietnams in den Mittelpunkt unserer Fotografie. Wir fahren zurück in das Phong-Nam-Tal, wo die Reisfelder zu beiden Seiten des Quây-Sơn-Flusses liegen und Dörfer der Tày zwischen steilen Kalksteinbergen eingebettet sind. Ende September erreicht die Landschaft ihre farbenprächtigste Phase: Die Reisfelder leuchten in satten Goldtönen, und vielerorts beginnt die Ernte noch immer in sorgfältiger Handarbeit. Auf einer schmalen Holzbrücke über dem Fluss fotografieren wir Dorfbewohner, die den frisch geernteten Reis aus den Feldern tragen. Eine zeitlose Szene, in der sich harte körperliche Arbeit, jahrhundertealte landwirtschaftliche Traditionen und der ruhige Rhythmus des dörflichen Lebens miteinander verbinden. Die wiederkehrenden Bewegungen der Menschen, die warmen Farben des Reises und die grafischen Linien der Brücke eröffnen uns außergewöhnliche Möglichkeiten für authentische Reportageaufnahmen, ausdrucksstarke Porträts und lebendige Bildgeschichten. Zum Abschluss des Tages widmen wir uns noch einmal der grandiosen Landschaft des Phong-Nam-Tals. Im warmen Licht der untergehenden Sonne beginnen die goldenen Reisfelder zu leuchten, während sich Häuser, Flussläufe und Karstberge in immer feineren Ebenen bis zum Horizont staffeln. Lange Schatten modellieren die Landschaft und einzelne Lichtstrahlen wandern über die Felder – ein magischer Augenblick, in dem Natur, bäuerliches Leben und jahrmillionenalte Erdgeschichte zu einem eindrucksvollen Gesamtbild verschmelzen.


    Tag 5: Stille Momente mit den Fischern am Quây-Sơn-Fluss / Panorama-Fahrt nach Hanoi

    Noch einmal beginnt unser Tag lange vor dem Erwachen der umliegenden Dörfer. In der stillen Tallandschaft am Quây-Sơn-Fluss bereiten wir uns auf eine atmosphärische Foto-Session vor. Mit dem ersten Morgenlicht gleiten die Fischer in ihren schmalen Booten nahezu lautlos über das ruhige Wasser. Zarte Nebelschleier schweben über dem Fluss, während sich Boote, Netze und die Silhouetten der mächtigen Karstberge auf der spiegelglatten Oberfläche abzeichnen. Langsam lösen sich die umliegenden Reisfelder und Kalksteinfelsen aus dem bläulichen Zwielicht, und das Tal beginnt in warmen Farben zu leuchten. Behutsam begleiten wir die wiederkehrenden Bewegungen der Fischer mit unseren Kameras: das Auswerfen der Netze, das rhythmische Gleiten der Boote und jene flüchtigen Augenblicke, in denen Mensch, Landschaft und Licht zu einer vollkommenen Einheit verschmelzen. Weite Landschaftsaufnahmen erzählen von der Stille des Tales, während längere Brennweiten einzelne Fischer, Spiegelungen und feine Nebelschichten zu ausdrucksstarken Kompositionen verdichten. So entstehen Bilder, die weit mehr zeigen als eine traditionelle Form des Fischfangs – sie erzählen vom ursprünglichen Leben an einem der schönsten Flussläufe Nordvietnams.

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    Nach dieser eindrucksvollen Morgen-Session kehren wir in unser Hotel zurück und genießen ein ausgiebiges Frühstück. Gegen 9:00 Uhr verabschieden wir uns von Cao Bằng und treten die rund siebenstündige Rückfahrt nach Hanoi an. Erneut führt uns unsere Reise durch die spektakuläre Bergwelt des äußersten Nordostens. Hinter jeder Kurve eröffnen sich neue Blicke auf bewaldete Höhenzüge, tief eingeschnittene Täler und abgelegene Dörfer. Mit jedem Kilometer werden die Berge sanfter, die Täler weiter und die Landschaft zunehmend flacher, bis die schroffen Karstformationen schließlich in die fruchtbaren Ebenen des Deltas des Roten Flusses übergehen – einer der bedeutendsten Kultur- und Siedlungsräume Vietnams. Am späten Nachmittag erreichen wir Hanoi und beziehen unser Hotel. Der Abend steht zur freien Verfügung und bietet Gelegenheit, die vielfältigen Eindrücke der vergangenen Tage nachwirken zu lassen, die entstandenen Aufnahmen zu sichern und neue Kräfte für den nächsten Abschnitt unserer Fotoreise zu sammeln.


    Tag 6: Roadtrip nach Mù Cang Chải / Sunset über den fotogenen Reisterrassen von Mâm Xôi

    Nach dem Frühstück verlassen wir Hanoi gegen 7:00 Uhr und brechen zu einem neuen Kapitel unserer Fotoreise auf. Rund sieben Stunden führt uns unsere abwechslungsreiche Entdeckungsreise in den gebirgigen Nordwesten Vietnams. Hinter den weiten Ebenen des Roten-Fluss-Deltas werden die Täler zunehmend enger, die Straßen kurvenreicher und die bewaldeten Bergketten immer mächtiger. Mit jedem Kilometer nähern wir uns dem Hoàng-Liên-Sơn-Gebirge, der höchsten Gebirgskette Vietnams. Hier erhebt sich auch der 3.147 Meter hohe Fansipan – der höchste Gipfel der gesamten Indochinesischen Halbinsel und das legendäre „Dach Indochinas“. An den Ausläufern dieser gewaltigen Bergwelt liegt Mù Cang Chải, eine der spektakulärsten Reisterrassenregionen Südostasiens. Über viele Generationen hinweg haben die H’mong die steilen und ursprünglich kaum bewirtschaftbaren Berghänge in ein kunstvolles System aus Terrassen und Wasserkanälen verwandelt. Insgesamt bedecken die Reisfelder rund 2.200 Hektar. Ein besonders bedeutender Teil wurde als besonderes nationales Natur- und Kulturerbe ausgezeichnet. Die Terrassen sind damit weit mehr als eine beeindruckende Landschaft: Sie erzählen von jahrhundertelanger Erfahrung, außergewöhnlicher Anpassungsfähigkeit und der engen Verbindung der H’mong zu dieser herausfordernden Bergwelt.

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    Am Nachmittag erreichen wir Mù Cang Chải und beziehen zunächst unsere Zimmer im Garrya Resort. Nach einer kurzen Pause fahren wir zu einem der berühmtesten Fotomotive Nordvietnams – den außergewöhnlichen „Himbeer-Terrassen“ von Mâm Xôi. Wie gewaltige Höhenlinien legen sich die einzelnen Reisfelder nahezu kreisförmig um einen steilen, abgerundeten Hügel. Aus der erhöhten Perspektive entsteht eine einzigartige Formation aus geschwungenen Linien und konzentrischen Ringen, die der Landschaft ihre unverwechselbare, beinahe skulpturale Gestalt verleiht. Mit Weitwinkelobjektiven fangen wir die gewaltige Ausdehnung der Terrassen und ihre Einbettung in die umliegende Bergwelt ein. Längere Brennweiten verdichten hingegen einzelne Linien, Farbfelder und Lichtinseln zu beinahe abstrakten Kompositionen. Wenn die letzten Sonnenstrahlen über die berühmte Mâm-Xôi-Formation gleiten, erleben wir einen jener seltenen Augenblicke, in denen Natur, Licht und jahrhundertealte menschliche Gestaltungskraft zu einem vollkommenen Landschaftsbild verschmelzen. Mit unvergesslichen Eindrücken und gefüllten Speicherkarten kehren wir am Abend in unser Resort zurück.

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    Tag 7: Sonnenaufgang über Lao Chải / Milchstraße über den Terrassen von Sáng Nhù

    Ein zarter Rauchfaden steigt aus einem der verstreuten Holzhäuser empor, während sich die ersten Konturen der Reisterrassen aus dem morgendlichen Nebel lösen. Noch bevor die Sonne hinter den Bergen erscheint, sind wir auf dem Weg nach Lao Chải – mitten hinein in eine der eindrucksvollsten Kulturlandschaften Südostasiens. Auf rund 1.000 Metern Höhe erwacht die Bergwelt von Mù Cang Chải in einem faszinierenden Wechselspiel aus Licht, Dunst und sanft geschwungenen Terrassen. Auf schmalen Wegen beginnen die ersten Menschen ihren Tag. Zwischen weitläufigen Reisfeldern, kleinen H’mong-Siedlungen und bewaldeten Höhenzügen entstehen Bilder, die von der Schönheit der Landschaft ebenso erzählen wie vom ursprünglichen Alltag an den steilen Berghängen.

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    Am Nachmittag begegnen wir H’mong-Familien an einer traditionellen Maismühle. Mit Respekt und fotografischem Feingefühl halten wir konzentrierte Gesichter, routinierte Bewegungen und charaktervolle Details fest. Hände, Werkzeuge und traditionelle Kleidung erzählen von Arbeitsweisen, die seit Jahrhunderten weitergegeben werden – ideale Voraussetzungen für authentische Porträts und stille Bildgeschichten. Zur goldenen Stunde fahren wir weiter zu den Reisterrassen von Sáng Nhù. Ihr berühmtester Aussichtspunkt wird wegen seiner markanten Form auch „Horseshoe Hill“ genannt und zählt zu den außergewöhnlichsten Terrassenmotiven von Mù Cang Chải. Im warmen Abendlicht beginnen die geschwungenen Felder zu leuchten, während lange Schatten ihre grafischen Linien hervorheben.

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    Doch unser Fototag endet nicht mit dem Sonnenuntergang. Nur zwei Tage vor Neumond erwartet uns bei klarem Wetter ein besonders dunkler Himmel. Langsam steigt die Milchstraße über den Terrassen auf und verbindet das Licht der Sterne mit dieser jahrhundertealten Kulturlandschaft. Eine professionell angeleitete Nachtfotografie-Session bildet den eindrucksvollen Abschluss eines außergewöhnlich vielseitigen Tages.

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    Tag 8: Morgenstimmung über Mâm Xôi / Abendsession über smaragdgrünen Teehügeln von Long Cốc

    Noch einmal kehren wir zu den ikonischen Reisterrassen von Mâm Xôi zurück. Im ersten Licht des Tages zeichnen sich ihre nahezu kreisförmigen Linien wie ein kunstvolles Relief an den Berghängen ab. Gemeinsam mit H’mong-Dorfbewohnern erleben wir die Landschaft nun aus einer neuen Perspektive: Menschen in traditionellen Trachten bewegen sich über die schmalen Pfade, verleihen der Weite einen lebendigen Maßstab und erzählen zugleich von einer jahrhundertealten Kultur. Behutsam verbinden wir Landschafts- und Porträtfotografie zu authentischen Bildgeschichten. Nach dem Frühstück verabschieden wir uns gegen 9:00 Uhr von Mù Cang Chải. Auf unserer Fahrt nach Long Cốc erleben wir einen faszinierenden Landschaftswandel: Allmählich weichen die steilen Ausläufer des Hoàng-Liên-Sơn-Gebirges zurück. Die kunstvoll angelegten Reisterrassen gehen in bewaldete Höhen über, bevor sich vor uns die sanft geschwungenen Teehügel der Provinz Phú Thọ entfalten. Damit erreichen wir zugleich eine der geschichtsträchtigsten Regionen Vietnams. Phú Thọ gilt als das Land der legendären Hùng-Könige und damit als spirituelle Wiege der vietnamesischen Nation. Die bis heute lebendige Verehrung dieser sagenhaften Staatsgründer wurde von der UNESCO als immaterielles Kulturerbe der Menschheit anerkannt.

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    Am Nachmittag erwartet uns in Long Cốc eine der außergewöhnlichsten Teelandschaften Nordvietnams. Hunderte dicht bewachsene Hügel reihen sich wie umgedrehte Schalen aneinander und ziehen sich als scheinbar endloses grünes Meer bis zum Horizont. Geschwungene Wege, rhythmische Pflanzreihen und die weichen Konturen der Hügel eröffnen uns unzählige Möglichkeiten für grafische Kompositionen, Panoramen und verdichtete Landschaftsaufnahmen. Zwischen den sattgrünen Teesträuchern begleiten wir Pflückerinnen bei ihrer Arbeit. Ihre routinierten Bewegungen, traditionellen Kopfbedeckungen und farbigen Kleidungsstücke setzen lebendige Akzente in der beinahe monochromen Landschaft. Wir fotografieren bis in das warme Abendlicht, wenn lange Schatten über die Hügel wandern, einzelne Konturen aufleuchten und sich Long Cốc noch einmal von seiner stimmungsvollsten Seite zeigt.


    Tag 9: Grüne Inseln im Nebel von Long Cốc / Farbenfrohe Räucherstäbchen in Quảng Phú Cầu

    Noch liegt die Landschaft in tiefem Dunkel, als wir zu unserem Aussichtspunkt über den Teehügeln von Long Cốc aufbrechen. Mit dem ersten Licht treten die sanft gerundeten Kuppen allmählich aus der Nacht hervor. Häufig sammelt sich in den Senken dichter Morgennebel, aus dem die grünen Hügel wie unzählige kleine Inseln emporragen. Diese außergewöhnliche Landschaft hat Long Cốc den Beinamen „Hạ-Long-Bucht des Mittelgebirges“ eingebracht. Ob sich das eindrucksvolle Schauspiel tatsächlich zeigt, entscheidet allein das Wetter. Gerade diese Ungewissheit verleiht dem Morgen seine besondere Spannung: Vielleicht ziehen Nebelschwaden durch die Täler, vielleicht streift klares Seitenlicht über die geometrischen Reihen der Teesträucher. In jedem Fall widmen wir uns den weichen Formen und grafischen Strukturen einer der faszinierendsten Teelandschaften Nordvietnams.

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    Gegen 9:30 Uhr verlassen wir Long Cốc und fahren weiter nach Quảng Phú Cầu, rund 35 Kilometer südlich des Zentrums von Hanoi. Seit mehr als 100 Jahren werden in diesem traditionellen Handwerksdorf Räucherstäbchen gefertigt. Was einst als Nebenbeschäftigung bäuerlicher Familien begann, ist heute zu einem der bekanntesten Handwerke der Region geworden. Schon beim Betreten des Dorfes empfängt uns eine beinahe surreale Szenerie: In Innenhöfen, auf Wegen und freien Flächen liegen Tausende Räucherstäbchen zum Trocknen aus. Zu großen, kreisförmigen Bündeln aufgefächert, erinnern sie an überdimensionale Blüten. Leuchtendes Rot, kräftiges Gelb und intensives Violett verbinden sich zu einem faszinierenden Spiel aus Farben, Wiederholungen und grafischen Formen. Zwischen diesen farbenprächtigen Arrangements beobachten wir die Menschen bei den einzelnen Arbeitsschritten – vom Spalten und Färben der Bambusstäbe bis zum Sortieren, Trocknen und Bündeln. Für unsere Fotografie eröffnet sich ein außergewöhnliches Spektrum aus geometrischen Kompositionen, lebendigen Reportageaufnahmen, charaktervollen Porträts und feinen Details. Zugleich begegnen wir einem Handwerk von großer spiritueller Bedeutung: In der vietnamesischen Kultur symbolisiert der aufsteigende Weihrauch seit Jahrhunderten die Verbindung zwischen Gegenwart und Vergangenheit, den Lebenden und ihren Ahnen. Am späten Nachmittag erreichen wir Hanoi. Hinter uns liegt ein Tag voller eindrucksvoller Kontraste – vom stillen, nebelverhangenen Grün Long Cốcs bis zur überwältigenden Farbenpracht eines der traditionsreichsten Handwerksdörfer im Umland der Hauptstadt.

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    Tag 10: Leinen los - Mit dem exklusiven Kreuzfahrtschiff durch das UNESCO-Welterbe Hạ-Long-Bucht

    Heute lassen wir die lebhafte Metropole Hanoi hinter uns und reisen zu einer der spektakulärsten Meereslandschaften der Erde. Um 8:00 Uhr fahren wir zum Hafen von Tuần Châu, wo wir gegen Mittag an Bord der eleganten Indochine Premium Halong gehen. Nach der Begrüßung beziehen wir unsere Kabinen, während das Schiff langsam ablegt und Kurs auf die sagenumwobene Hạ-Long-Bucht nimmt. Beim Mittagessen öffnet sich vor uns ein einzigartiges Panorama aus Wasser und Stein. Mehr als 1.600 Kalksteininseln und Felsnadeln ragen aus dem Golf von Tonkin empor und bilden eines der weltweit bedeutendsten Beispiele eines vom Meer überfluteten tropischen Turmkarstes. Seit 1994 gehört die Hạ-Long-Bucht zum UNESCO-Weltnaturerbe. Auf unserem Weg passieren wir markante Formationen wie den „Incense Burner“ und die berühmten „Kissing Rocks“, deren Silhouetten zu den bekanntesten Wahrzeichen Vietnams zählen.

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    Am Nachmittag erreichen wir die geschützte Luồn-Lagune. Mit einem traditionellen Sampan oder im Kajak gleiten wir nahezu lautlos über das ruhige, smaragdgrüne Wasser. Steile, dicht bewachsene Kalksteinwände umschließen die Lagune wie ein natürlicher Amphitheaterraum. Spiegelungen, Felsstrukturen und das durch die Vegetation fallende Licht eröffnen uns immer neue fotografische Perspektiven. Anschließend besuchen wir die gewaltige Sửng-Sốt-Höhle – die „Höhle der Überraschungen“ und eine der größten Grotten der Hạ-Long-Bucht. Hinter ihrem vergleichsweise unscheinbaren Eingang öffnen sich mächtige Kammern voller bizarrer Stalaktiten und Stalagmiten. Das Zusammenspiel aus Licht, Schatten und jahrtausendealten Gesteinsformen lässt eine beinahe unwirkliche unterirdische Welt entstehen. Später nimmt unser Schiff Kurs auf den Ankerplatz. Nun beginnt eine der stimmungsvollsten Phasen des Tages: Im warmen Abendlicht staffeln sich die Kalksteininseln zu immer feineren Silhouetten, während die ruhige Wasseroberfläche Gold-, Rosa- und Violetttöne des Himmels widerspiegelt. Vom Deck aus widmen wir uns weiten Panoramen ebenso wie grafisch verdichteten Landschaftsaufnahmen. Zurück an Bord erhalten wir bei einer Vorführung der traditionellen Obst- und Gemüseschnitzerei einen Einblick in die kunstvolle vietnamesische Küchenkultur. Nach dem gemeinsamen Abendessen können alle, die möchten, ihr Glück beim Tintenfischangeln versuchen oder den Tag unter dem Sternenhimmel an Deck ausklingen lassen. Die Nacht verbringen wir vor Anker – umgeben von den geheimnisvollen Silhouetten der Karstfelsen, mitten in einer der außergewöhnlichsten Naturlandschaften unseres Planeten.


    Tag 11: Blaue Stunde in der Hạ-Long-Bucht / Panoramablick von der Titov-Insel / Abschiedsabend in Hanoi

    Ein letztes Mal erwachen wir inmitten der märchenhaften Inselwelt der Hạ-Long-Bucht. Noch liegt das UNESCO-Weltnaturerbe im sanften Zwielicht des anbrechenden Tages. Zarter Dunst schwebt über dem stillen Wasser, während die Kalksteinfelsen wie geheimnisvolle Schatten einer versunkenen Welt emporragen. Vom Deck aus fotografieren wir die Bucht zur Blauen Stunde und erleben, wie das erste Licht langsam Konturen, Farben und Spiegelungen hervorzaubert. Wer möchte, begrüßt den Morgen bei einer Tai-Chi-Einheit auf dem Sonnendeck. Die ruhigen, fließenden Bewegungen und die klare Seeluft schaffen einen besonderen Moment der Entschleunigung – umgeben von einer der spektakulärsten Karstlandschaften unseres Planeten. Nach dem Frühstück besuchen wir die Titov-Insel. Über eine steile Treppe steigen wir zum Aussichtspunkt hinauf, von dem sich einer der berühmtesten Panoramablicke der Hạ-Long-Bucht eröffnet. Tief unter uns liegt der kleine, halbmondförmige Strand, während sich die bewachsenen Kalksteininseln bis zum Horizont im Wasser staffeln. Weitwinkelaufnahmen zeigen die ganze Dimension der Landschaft; mit längeren Brennweiten lassen sich einzelne Felsen, Boote und Inselgruppen zu grafischen Kompositionen verdichten. Auch der Name der Insel erzählt ein Stück Zeitgeschichte: 1962 besuchte der sowjetische Kosmonaut German Titow – der zweite Mensch, der die Erde umkreiste – gemeinsam mit Präsident Hồ Chí Minh diesen Ort. Zur Erinnerung an diese Begegnung und als Symbol der damaligen vietnamesisch-sowjetischen Freundschaft erhielt die Insel ihren heutigen Namen. Während des Brunchs nimmt unser Schiff wieder Kurs auf Tuần Châu. Langsam gleiten die zahllosen Kalksteininseln an uns vorüber, bis die Silhouetten der Bucht allmählich am Horizont verschwinden.

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    Gegen 12:00 Uhr gehen wir von Bord. Ein privater Transfer bringt Sie anschließend in rund drei Stunden zum internationalen Flughafen Nội Bài. Bitte buchen Sie Ihren Rückflug mit Abflug nicht vor 18:00 Uhr. Nun heißt es Abschied nehmen von Vietnam – von eindrucksvollen Landschaften, intensiven Begegnungen und unvergesslichen Augenblicken. Im Ihrem Gepäck befinden sich nun weit mehr als Fotografien: Erinnerungen an eindrucksvolle Landschaften, intensive Begegnungen und unvergessliche Augenblicke. Aus besonderen Motiven sind persönliche Bildgeschichten entstanden – und aus dieser Fotoreise eine Erfahrung, die noch lange in uns nachwirken wird. Wir wünschen Ihnen eine angenehme Heimreise. Und wer weiß – vielleicht führt Sie Ihr nächstes gemeinsames Foto-Abenteuer mit Brockmann Photo & Travel schon bald wieder in eine faszinierende Region dieser Welt. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen!

    Hinweis:  Wir behalten uns vor, das genaue Reise-Programm ggf. kurzfristig vor Ort anzupassen, um auf die jeweiligen Wetter und Lichtverhältnisse eingehen zu können. 


    Unterkünfte

    Abenteuer, Exotik & Genuss pur


    Wir befinden uns derzeit noch in der detaillierten Planung der Unterkünfte. Diese werden rechtzeitig bekannt gegeben.

    Bei der Auswahl der Unterkünfte steht stets die Nähe zu den besten fotografischen Spots im Hinblick auf möglichst kurze Transferzeiten im Vordergrund. Ein komfortabler Standard ist ohnehin immer gewährleistet. In Orten, an denen die Auswahl vielfältiger ist, wird Unterkünften einer höheren Kategorie immer Vorrang eingeräumt.


    Buchen Sie jetzt!

    Schicken Sie uns eine unverbindliche Anfrage oder buchen Sie direkt mit dem Anmeldeformular


    Kathrin Brockmann
    Zum Hopfengarten 10
    63303 Dreieich-Offenthal

    Mobil: +49 (0) 177-34 994 74
    Email:  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

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